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Geld anlegen für Kinder: Die besten Optionen 2026

Frühzeitig Geld für Kinder anlegen nutzt den Zinseszinseffekt optimal. Wir vergleichen ETF-Depot, Tagesgeld, Sparbuch und andere Optionen für Minderjährige.

Von Eaven-René Schmalz · Redaktion

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Vergleich: Geldanlage-Optionen für Kinder

OptionRendite erwartetRisikoSinnvoll ab
Sparbuch/Sparkonto0–1 %Sehr geringKurzer Zeithorizont
Tagesgeldkonto2–3 %Sehr geringNotgroschen / < 5 Jahre
Festgeld3–4 %GeringMittelfristig (3–5 Jahre)
ETF-Sparplan5–8 % (historisch)Mittel (Kursschwankungen)Ab 10+ Jahre Zeithorizont
Kindersparplan (Bank)0,5–2 %Sehr geringSelten sinnvoll
Junior-Depot5–8 %MittelBeste Wahl langfristig

ETF-Depot für Kinder: So geht es

  1. Depot eröffnen: Im Namen des Kindes (Personensorgeberechtigte handeln) – bei Comdirect, DKB, ING möglich
  2. ETF wählen: Ein globaler ETF (MSCI World oder FTSE All-World) reicht
  3. Freistellungsauftrag: 1.000 € Sparerfreibetrag auch für Kinder – einrichten!
  4. Sparplan: Monatlich 25–100 € automatisch investieren
  5. Langfristig denken: Nicht bei Kursrückgängen stoppen

Steuervorteile für Kinder-Depots

Kinder haben eigenen Sparerfreibetrag (1.000 €/Jahr) und Grundfreibetrag (11.604 €/Jahr). Bis zu diesen Grenzen sind Kapitalerträge steuerfrei. Bei einem gut laufenden ETF können das mehrere Tausend Euro Steuerfreiheit pro Jahr sein.

Tipp

Schenkungssteuer: Großeltern können Enkeln bis zu 200.000 € alle 10 Jahre steuerfrei schenken. Für Eltern sind es 400.000 € pro Kind. Geld ins Junior-Depot überweisen als Schenkung ist problemlos möglich.

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