Quadratmeterpreis berechnen

Quadratmeterpreis berechnen: Preis pro m² für Kauf oder Miete einer Wohnung sofort ermitteln

Redaktion

Hinweis: Die Ergebnisse sind unverbindliche Berechnungen und ersetzen keine professionelle Finanzberatung.

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Quadratmeterpreis-Rechner

Preis pro m² für Immobilien und Wohnungen berechnen

Durchschnittliche m²-Preise Deutschland 2026 (Kauf)

München: ca. 8.000–10.000 €/m²

Hamburg, Berlin, Frankfurt: ca. 5.000–7.000 €/m²

Mittelstädte: ca. 2.500–4.000 €/m²

Ländliche Regionen: ca. 1.000–2.500 €/m²

💡 Wie berechnet man den Preis pro Quadratmeter?

Die häufigste Frage – klar beantwortet.

Kurz & klar

Quadratmeterpreis = Gesamtpreis ÷ Wohnfläche in m². Eine Wohnung für 350.000 € mit 85 m² Wohnfläche kostet 4.118 €/m². Je nach Lage schwankt ein "guter" Preis stark – Großstädte liegen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Kaufpreise (ca., 2026)

  • Metropolen: 6.000–10.000 €/m²
  • Mittelstädte: 2.500–4.500 €/m²
  • Ländliche Regionen: teils unter 1.500 €/m²

Was zur Wohnfläche zählt

Nach WoFlV: Räume ab 2 m Höhe zu 100 %, Schrägen (1–2 m) zur Hälfte, Balkone zu 25–50 %, Keller & Garagen gar nicht.

Quadratmeterpreis-Beispiele für Kauf und Miete

Der Quadratmeterpreis lässt sich für jede Kombination aus Gesamtpreis und Wohnfläche einfach berechnen. Diese Tabelle zeigt typische Beispiele:

Gesamtpreis / WohnflächeRechnungm²-Preis
350.000 € / 85 m² (Kauf)350.000 ÷ 85≈ 4.118 €/m²
550.000 € / 110 m² (Kauf)550.000 ÷ 1105.000 €/m²
950 € Miete / 65 m²950 ÷ 65≈ 14,62 €/m²
1.200 € Miete / 95 m²1.200 ÷ 95≈ 12,63 €/m²

Wohnfläche korrekt ermitteln

Für eine korrekte Quadratmeterpreis-Berechnung ist die exakte Wohnfläche entscheidend. Nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) gilt:

  1. Volle Anrechnung (100 %): Räume mit einer lichten Höhe von mehr als 2 Metern.
  2. Halbe Anrechnung (50 %): Räume oder Raumteile mit einer Höhe zwischen 1 und 2 Metern, z. B. unter Dachschrägen.
  3. Teilweise Anrechnung (25–50 %): Balkone, Terrassen und Loggien, je nach Lage und Ausstattung.
  4. Keine Anrechnung (0 %): Kellerräume, Garagen, Heizungsräume und Bereiche unter 1 Meter Höhe.

Quadratmeterpreis = Gesamtpreis (oder Miete) ÷ anrechenbare Wohnfläche

Typische Anwendungsfälle für den Quadratmeterpreis-Rechner

Wohnungen beim Kauf vergleichen

Der m²-Preis macht Immobilien unterschiedlicher Größe direkt vergleichbar und deckt überteuerte oder besonders günstige Angebote auf.

Mietangebote objektiv bewerten

Beim Wohnungssuchen zeigt der m²-Preis schnell, ob eine Miete im Rahmen des örtlichen Mietspiegels liegt.

Verhandlungsbasis beim Immobilienkauf

Wer den durchschnittlichen m²-Preis der Umgebung kennt, kann realistischer über den Kaufpreis verhandeln.

Immobilienbewertung für Erbschaft oder Verkauf

Der Quadratmeterpreis liefert eine erste Orientierung für den Marktwert einer Immobilie, bevor ein Gutachten beauftragt wird.

Investitionsvergleich bei Kapitalanlagen

Anleger können mit dem m²-Preis verschiedene Objekte hinsichtlich Kaufpreis und erzielbarer Miete gegenüberstellen.

Nebenkosten-Check pro Quadratmeter

Auch Betriebskosten lassen sich pro m² berechnen, um verschiedene Wohnungen hinsichtlich der Gesamtbelastung zu vergleichen.

Häufige Fragen zum Quadratmeterpreis

Wie berechnet man den Preis pro Quadratmeter?

Der Quadratmeterpreis ergibt sich aus dem Gesamtpreis der Immobilie geteilt durch die Wohnfläche in Quadratmetern. Beispiel: Eine Wohnung kostet 350.000 € und hat 85 m² Wohnfläche, dann beträgt der m²-Preis 350.000 ÷ 85 = 4.118 €/m². Wichtig: Wohnfläche und Grundfläche unterscheiden sich – Schrägen, Balkone und Keller zählen oft nur anteilig.

Was gilt als guter Quadratmeterpreis für eine Wohnung?

Der "gute" Quadratmeterpreis ist stark von der Lage abhängig. In München, Frankfurt und Hamburg liegen Kaufpreise bei 6.000–10.000 €/m², in mittelgroßen Städten bei 2.500–4.500 €/m² und in ländlichen Regionen teilweise unter 1.500 €/m². Beim Kauf einer Immobilie sollten zusätzlich ca. 10–15 % Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler) einkalkuliert werden.

Welche Wohnfläche zählt für den Quadratmeterpreis?

Die Wohnfläche wird nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) berechnet. Vollflächig zählen Räume mit mehr als 2 m Deckenhöhe. Räume mit 1–2 m Höhe (z.B. unter Schrägen) zählen zur Hälfte. Keller, Garagen, Heizungsräume und Flächen unter 1 m Höhe zählen gar nicht. Balkone und Terrassen werden i.d.R. zu 25–50 % angerechnet.

Wie ist der Quadratmeterpreis für Mieten in Deutschland?

Die durchschnittliche Angebotsmiete in Deutschland lag 2026 bei ca. 11–12 €/m² (netto kalt). In München werden bis zu 22 €/m² aufgerufen, in Hamburg ca. 15–17 €/m², in Berlin ca. 14–16 €/m². Kleinstädte und ländliche Regionen liegen häufig bei 6–9 €/m². Der Mietpreisspiegel der jeweiligen Stadt zeigt die ortsübliche Vergleichsmiete.

Wie vergleiche ich Wohnungen mit unterschiedlicher Ausstattung fair?

Der reine Quadratmeterpreis berücksichtigt keine Ausstattungsmerkmale wie Baujahr, energetischen Zustand, Balkon, Stellplatz oder Etage. Für einen fairen Vergleich sollte der m²-Preis immer zusammen mit diesen Faktoren betrachtet werden – eine sanierte Wohnung mit Balkon ist bei gleichem m²-Preis oft die bessere Wahl als ein unsanierter Altbau ohne Außenbereich.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnfläche und Grundfläche?

Die Grundfläche ist die gesamte bebaute Fläche eines Raumes, während die Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung berechnet wird und bestimmte Abzüge vorsieht (z. B. für Dachschrägen, Treppen oder Kellerräume). Beim Immobilienkauf sollte immer die im Exposé angegebene Wohnfläche, nicht die Grundfläche, für die m²-Preis-Berechnung verwendet werden.

Lohnt sich ein niedriger Quadratmeterpreis immer?

Nicht unbedingt. Ein niedriger m²-Preis kann auf eine schlechte Lage, hohen Sanierungsbedarf oder eine ungünstige Verkehrsanbindung hindeuten. Bei Kaufimmobilien ist zusätzlich die langfristige Wertentwicklung der Lage entscheidend – ein etwas höherer Preis in einer gefragten Gegend kann sich langfristig eher auszahlen als ein Schnäppchen in strukturschwacher Lage.

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