Gehaltserhöhungs-Rechner 2026
Netto-Mehreinnahmen durch Gehaltserhöhung berechnen
Häufige Fragen zur Gehaltserhöhung
Wie viel bleibt von einer Gehaltserhöhung netto übrig?
Von einer Gehaltserhöhung bleibt netto deutlich weniger als brutto. Faustregel: Etwa 60–70 % des Brutto-Mehreinkommens kommen netto an. Bei höheren Einkommen kann der Grenzsteuersatz auf über 42 % steigen, sodass der Nettobehalt sinkt. Beispiel: 200 € Brutto mehr können je nach Steuerklasse nur 120–140 € netto bedeuten.
Wann sollte ich eine Gehaltserhöhung verhandeln?
Der beste Zeitpunkt für eine Gehaltserhöhung ist nach erfolgreich abgeschlossenen Projekten, nach der Übernahme von mehr Verantwortung oder zum Jahresgespräch. Auch ein Jobangebot von einem anderen Unternehmen kann als Argument genutzt werden. Statistisch werden Gehaltserhöhungen am häufigsten im Herbst oder zu Jahresbeginn umgesetzt, da dann neue Budgets geplant werden.
Um wie viel Prozent sollte ich eine Gehaltserhöhung bitten?
Üblich sind jährliche Gehaltserhöhungen von 3–5 % zum Inflationsausgleich. Bei besonderer Leistung oder nach Übernahme neuer Aufgaben sind 5–10 % realistisch. Bei einem Branchenwechsel oder Stellenwechsel sind sogar 15–20 % keine Seltenheit. Recherchieren Sie vorher das marktübliche Gehalt für Ihre Position über Gehaltsportale wie Gehalt.de oder Stepstone.
Was ist der Unterschied zwischen Gehaltserhöhung und Prämie?
Eine Gehaltserhöhung ist eine dauerhafte Anhebung des monatlichen Bruttogehalts und wirkt sich auf alle zukünftigen Monate aus – also auch auf das Urlaubsgeld, die Abfindung und die Rentenansprüche. Eine Einmalprämie oder ein Bonus ist dagegen eine einmalige Zahlung, die das Grundgehalt nicht verändert und steuerlich ähnlich wie Lohn behandelt wird.