Eigenkapitalrendite berechnen

Eigenkapitalrendite (ROE) berechnen: Return on Equity für Unternehmen und Investments sofort online ermitteln

Redaktion

Hinweis: Die Ergebnisse sind unverbindliche Berechnungen und ersetzen keine professionelle Finanzberatung.

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Eigenkapitalrendite-Rechner

Return on Equity (ROE) – Eigenkapitalrendite berechnen

💡 Was ist eine gute Eigenkapitalrendite?

Die häufigste Frage – klar beantwortet.

Kurz & klar

Als Faustregel gilt: unter 10 % schwach, 10–20 % solide, über 20 % stark. Formel: ROE = Jahresgewinn ÷ Eigenkapital × 100. Viele Investoren suchen gezielt Unternehmen mit konsistentem ROE über 15 %.

Bewertungsskala

  • Unter 10 %: schwach
  • 10–20 %: solide
  • Über 20 %: stark

ROE vs. ROI

ROE betrachtet nur Eigenkapital, ROI das gesamte eingesetzte Kapital. Ein hoher ROE durch Leverage (viel Fremdkapital) kann daher irreführend sein.

Eigenkapitalrendite – Formel & Beispiele

Die Eigenkapitalrendite ist eine zentrale Kennzahl für Investoren, um zu bewerten, wie effizient ein Unternehmen das Kapital seiner Anteilseigner in Gewinn umwandelt. Sie wird häufig zur Analyse von Aktienunternehmen und bei Investitionsentscheidungen herangezogen.

Formel

ROE (%) = Jahresgewinn ÷ Eigenkapital × 100
JahresgewinnEigenkapitalROEBewertung
20.000 €300.000 €6,7 %schwach
60.000 €400.000 €15,0 %solide
120.000 €500.000 €24,0 %stark
250.000 €1.000.000 €25,0 %stark
500.000 €1.500.000 €33,3 %sehr stark

Der Leverage-Effekt – wenn Schulden den ROE steigern

Ein Unternehmen kann seinen ROE erhöhen, indem es mehr Fremdkapital statt Eigenkapital einsetzt. Das eingesetzte Eigenkapital sinkt, wodurch derselbe Gewinn eine höhere Rendite ergibt – gleichzeitig steigt aber das finanzielle Risiko.

SzenarioEigenkapitalJahresgewinnROE
Wenig Fremdkapital800.000 €80.000 €10,0 %
Mehr Fremdkapital genutzt400.000 €80.000 €20,0 %

Derselbe Jahresgewinn (80.000 €) führt mit weniger eingesetztem Eigenkapital zu einem doppelt so hohen ROE — ein Warnsignal, das isolierte ROE-Betrachtung ohne EK-Quote-Check gefährlich macht.

Häufige Fragen zur Eigenkapitalrendite

Was ist die Eigenkapitalrendite?

Die Eigenkapitalrendite (ROE = Return on Equity) zeigt, wie profitabel ein Unternehmen das eingesetzte Eigenkapital der Anteilseigner nutzt. Formel: ROE = Jahresgewinn ÷ Eigenkapital × 100.

Was ist eine gute Eigenkapitalrendite?

Als Faustregel gilt: unter 10 % schwach, 10–20 % solide, über 20 % stark. Viele Investoren, darunter Warren Buffett, suchen gezielt nach Unternehmen mit konsistentem ROE über 15 %.

Was ist der Unterschied zwischen ROE und ROI?

ROE (Return on Equity) betrachtet nur das Eigenkapital. ROI (Return on Investment) kann das gesamte eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) umfassen. Ein hoher ROE durch starken Leverage (hohe Schulden) kann daher täuschen.

Wie nutze ich den ROE als Investor?

Vergleiche den ROE eines Unternehmens mit Branchendurchschnitt und Wettbewerbern. Ein dauerhaft hoher ROE (über 15 %) deutet auf einen Wettbewerbsvorteil hin – prüfe aber zusätzlich die Verschuldungsquote, um Leverage-Effekte zu erkennen.

Warum kann ein hoher ROE durch Verschuldung irreführend sein?

Ein Unternehmen kann seinen ROE künstlich steigern, indem es mehr Fremdkapital statt Eigenkapital nutzt – das eingesetzte Eigenkapital sinkt, der Gewinn bleibt gleich oder steigt, der ROE schnellt nach oben. Das erhöht aber gleichzeitig das finanzielle Risiko.

Wie hängen ROE und Eigenkapitalquote zusammen?

Beide Kennzahlen ergänzen sich: Die Eigenkapitalquote zeigt die Stabilität der Kapitalstruktur, der ROE die Rentabilität. Ein Unternehmen mit hohem ROE, aber niedriger EK-Quote, könnte hohe Risiken eingehen, um die Rendite zu steigern.

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