Finanzen6 Min. LesezeitAktualisiert: 12. Mai 2026
Tagesgeld oder Festgeld: Was lohnt sich 2026 mehr?
Sicherheit plus Rendite: Tagesgeld und Festgeld sind risikolose Sparoptionen. Wir vergleichen Zinsen, Flexibilität und zeigen, wann welche Option besser passt.
Inhalt
- 1.Tagesgeld: Flexibel und täglich verfügbar
- 2.Festgeld: Höhere Zinsen gegen Laufzeitbindung
- 3.Wann ist Tagesgeld besser?
- 4.Wann ist Festgeld besser?
Tagesgeld: Flexibel und täglich verfügbar
Beim Tagesgeldkonto kannst du jederzeit einzahlen und abheben. Der Zinssatz schwankt mit dem EZB-Leitzins. Es gibt keine Mindestlaufzeit – ideal für den Notgroschen oder kurzfristige Rücklagen.
Festgeld: Höhere Zinsen gegen Laufzeitbindung
Festgeld bindet dein Geld für eine feste Laufzeit (3 Monate bis 10 Jahre). Dafür gibt es in der Regel höhere Zinsen als beim Tagesgeld. Vor dem Ende der Laufzeit kommst du nicht an das Geld.
| Merkmal | Tagesgeld | Festgeld |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | Täglich kündbar | Erst nach Laufzeitende |
| Zinssatz | Variabel | Fest für gesamte Laufzeit |
| Mindestbetrag | Oft 0 € | Oft 500–5.000 € |
| Eignung für | Notgroschen | Mittelfristige Rücklagen |
| Einlagensicherung | Bis 100.000 € gesetzlich | Bis 100.000 € gesetzlich |
Wann ist Tagesgeld besser?
- Du brauchst schnellen Zugriff (Notgroschen: 3 Monatsgehälter)
- Du erwartest steigende Zinsen (dann lohnt Festzinsbindung nicht)
- Du sparst unregelmäßig und willst flexibel einzahlen
Wann ist Festgeld besser?
- Du hast einen Betrag, den du 6–24 Monate nicht brauchst
- Du erwartest sinkende Zinsen und willst heute den Zins sichern
- Du willst eine planbare, garantierte Rendite
Tipp
Zinstreppe: Teile dein Erspartes auf – ein Teil Tagesgeld für Notfälle, ein Teil Festgeld über verschiedene Laufzeiten gestaffelt. So bleibst du flexibel und maximierst Zinsen.
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